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Bubble Bulletin – die Social Media und Marketing News der Woche! (KW12)

22 Mar

Weekly News Summary

Die Marketingwelt dreht sich so schnell – wer kann da noch auf dem Laufenden bleiben? Wir bringen Ihnen jeden Freitag eine kompakte Zusammenfassung der aus unserer Sicht interessantesten Neuigkeiten der Woche aus der Welt der Social Media und Marketingstrategie.

1. WhatsApp wird auch für iPhone kostenpflichtig 

Der beliebte Messaging-Dienst WhatsApp (Kurznachrichten/Bilder/Videos) wird jetzt auch für Nutzer von Apple Geräten kostenpflichtig. WhatsApp wird – wie bei anderen Plattformen wie Android bereits üblich – eine Jahresgebühr einführen. Der genaue Betrag wurde noch nicht kommuniziert – er wird aber wohl unter einem Euro pro Jahr liegen. Damit bleibt WhatsApp eine sehr kostengünstige Alternative zu SMS/MMS.

2. Facebook ändert den Newsfeed und überarbeitet die Mobile App

Facebook hat diese Woche gleich mehrere Neuerungen lanciert. Die wohl auffälligste ist die komplette Überarbeitung der Startseite und des Newsfeeds. Die Startseite wirkt aufgeräumter und soll benutzerfreundlicher sein. Selber testen können wir das aber erst in den kommenden Wochen, wenn das Design schrittweise an alle Nutzer ausgerollt wird. Einen ersten Eindruck bekommen Sie jetzt schon hier. Auffallend ist die stärkere Betonung visueller Elemente (größere Darstellung von Bildern und Videos) und eine Vereinheitlichung des Looks auf allen Geräten (Computer und Mobil). Zukünftig soll man auch auswählen können, was man in seinem Newsfeed sehen will. Wir sind gespannt. Außerdem gab es ein kleineres Update für die Mobile App (iOS). Interessanteste Neuerungen sind die Möglichkeit sein Profilbild jetzt auch vom Mobilgerät aus verändern zu können sowie Vereinfachungen beim Erstellen von Gruppennachrichten. Diese können jetzt (ähnlich wie bei der Browserversion) mit wenigen Klicks erstellt und versendet werden.

3. Google startet Notizendienst Google Keep und stoppt den beliebten Google Reader

Google hat sich diese Woche nicht gerade beliebt gemacht. Im Rahmen des fast schon traditionellen Frühjahrsputzes hat Google sein Portfolio unter die Lupe genommen und wird aus seiner Sicht uninteressante Produkte zum 1. Juli einstellen. Dabei hat es auch den durchaus beliebten Google RSS Reader erwischt. Dieser ermöglichte es neuen Inhalten auf Webseiten zu folgen, ohne diese jedes Mal neu besuchen zu müssen. Die News werden wie in einem Nachrichtenticker angezeigt. Diese Entscheidung hat für viel Unmut und Protest im Netz gesorgt  und zeigt die Problematik und Risiken von kostenlosen Angeboten deutlich auf. Der Wettbewerber Feedly freut sich über eine halbe Million neuer Kunden und muss Serverkapazitäten aufstocken.

Die schlechten Nachrichten haben einem neuen Dienst von Google – dem Online Notizbuch Google Keep – einen schlechten Start beschert. Der minimalistisch gestaltete Dienst macht im Moment primär Notizzetteln Konkurrenz. Im Vergleich zu etablierten Lösungen wie z.B. Evernote fehlen (noch) viele grundlegende Funktionen (z.B. Verschlagwortung, Offline-Funktionen, keine Möglichkeit zur Zusammenarbeit mehrerer Nutzer). Derzeit lassen sich über die App für Android und die Browserversion nur Text- und Sprachnotizen speichern, Listen anlegen und Fotos hochladen. Das ist noch zu wenig.

4. Happy Birthday Twitter! – der Kurznachrichtendienst wird 7 Jahre alt
Gestern vor 7 Jahren startete Twitter mit einem Tweet des Mitbegründers Jack Dorsey. Heute versuchen 200 Millionen aktive User Ihre wichtigen, witzigen und sonstigen Nachrichten in 140 Zeichen zu pressen. Davon verschicken wir täglich 400 Millionen in die ganze Welt. Twitter fasst die Geschehnisse in einem kurzen Geburtstagsvideo zusammen. Seit kurzem hat Twitter auch Videodienst namens Vine – nachzulesen auch in unserem Blogbeitrag.

5. Bubble News – neues Mitglied im Blog-Team
Wir freuen uns ein neues Mitglied in unserem Blog-Team begrüßen zu dürfen. Paul Treleaven, ein erfahrener Creative Director und Copywriter aus Australien schreibt für uns über interessante Marketingthemen nicht nur aus Down Under. Sein erster englischsprachiger Beitrag ist ein zweiteiliger Artikel zum Thema SEO. Teil 1 “Wozu brauche ich SEO” lesen Sie hier. Nächsten Dienstag folgt Teil 2 “Wie funktioniert SEO”.

Wie wünschen viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende!

Autor: Christoph Grass

Google

Vine: say it in 6 seconds!

29 Jan

End of last week a new video service called “Vine” was launched, adding a new player to the already quite crowded world of social networks. In a few days this new service has created quite a hype. It was selected “Editors Choice” by the iTunes App Store and has reached the Top 10 of the download charts. The main reason for this success is the fact that Vine is a new service from Twitter which has been heavily promoted to the Twitter user base (approx. 500 million).

So what is Vine all about?

Essentially Vine is an app (so far only available for iOS) that allows you to record 6-second videos with your iPhone, iPod or iPad and then share them through Twitter or Facebook. A bit like Instagram but for videos.

Screenshot of the new video service Vine

Screenshot of the new video service Vine

Is Vine an interesting marketing tool?

First of all I’m curious to see how popular Vine will be after the initial hype. Will consumers adopt the new video format like they adopted the 140 character messages? I’m not a prophet but looking at the tremendous success of photo-sharing apps like Instagram and Streamzoo a video sharing app seems like a logical next step. In addition Vine can built on Twitter’s huge user base. What I’m not so sure about is the 6-second format. Will 6-second clips become the new standard for short video messages? I haven’t understood their underlying business model yet – but I assume Vine will rely on business customers to make money.

Generally speaking video clips are a well established and highly successful tool for marketing – they are heavily used from traditional TV spots to online video ads and YouTube channels. And reaching a well targeted audience in a social network with video messages is an interesting thing. In addition if you do well your spot might go viral. But how much can you say in 6 seconds? A classical elevator pitch takes 30 seconds to 2 minutes, a traditional TV spots starts with at least 15 seconds. I’m a bit skeptical but also curious how creatives worldwide will respond to this challenge. What can you do with this new format and how can you manage to bring your message home in such a short timeframe? I think we will see a number of test spots in the coming days and weeks. And then we will still have to measure how consumers will respond to these short clips.

Conclusion:

At the moment Vine is still in an experimental phase – users, agencies and brands are still discovering this service and play around with it. Examples I have seen – even credentials from big agencies – still look a bit disappointing. I’m sure this will change over time and it is too early to determine how successful Vine will be.

Unless you manage a very innovative brand and look for a chance to position yourself as a trend setter I would recommend you to wait a while before you invest in a Vine-campaign. Prerequisite in any case is a solid Follower-base on Twitter or Facebook to actually reach someone and have the chance to go viral. So do your homework first and then tell your story. But remember: say it in 6 seconds!

 

Author: Christoph Grass

Google

HTML5 – die Zukunft für eMagazine?

29 Nov

Früher wurden Online-Magazine hauptsächlich als Flash-Book oder (interaktives) PDF realisiert. Ersteres besticht durch Flexibilität und komfortable Animationsmöglichkeiten, das zweite durch einfache, standardisierte Erstellung. Dies hat sich nicht zuletzt durch den Erfolg des iPhone und später des iPads radikal geändert.

Das iPhone veränderte  grundlegend den Markt der Smartphones, das iPad schuf eine neue Produktkategorie: die Tablet-Computer. Beide Geräte unterstützen den bisher verwendeten Standard Flash nicht. Apple traf die strategische Entscheidung auf allen iOS Geräten nur offene Standards wie HTML5 statt proprietärer Systeme wie Flash (Adobe) zu unterstützen. Als Gründe dafür wurde von Apple vor allem mangelnde Zuverlässigkeit, Sicherheit und Performance angeführt. Anfangs war Flash noch auf Mobilgeräten des großen Wettbewerbers Android (Google) verfügbar, das hat sich jedoch mit der Version 4.1. (Jelly Bean) geändert. Jetzt bietet Adobe Flash nur noch für Windows und Mac an. Beide Apple Geräte hatten einen gewaltigen Einfluss auf die Art und Weise wie wir heute Medien konsumieren und haben die Tore geöffnet für eine neue Welt der Online Publikationen. Textpassagen und multimediale Elemente werden nahtlos ineinander verwoben. Online Publikationen müssen heute deutlich interaktiver und quasi intuitiv mit dem Finger nutzbar sein. Diese Anforderungen lassen sich mit PDF nicht umsetzen. Flash wäre dazu zwar grundsätzlich geeignet, fällt aber aus technischen Gründen weg.

Die Alternative ist die Programmiersprache HTML5. Obwohl sie täglich weiterentwickelt wird, wird dieser neue Standard bereits heute von allen Browsern (neuere Generation) und allen Plattformen und Geräten (PC & Mac, alle Tablets und Smartphones egal ob iOS, Android oder Windows) unterstützt. Damit bietet HTML5 die Möglichkeit plattformübergreifende Publikationen und Apps interaktiv zu realisieren. Es ist nicht mehr notwendig für jede Plattform eine eigene Publikation oder App neu zu programmieren. HTML5 ermöglicht mehr Interaktivität, bietet mehr Freiheiten im Layout und bessere Lesbarkeit durch Einsatz von Webfonts und erfüllt damit  Grundanforderungen von eMagazinen. Darüber hinaus lassen sich beispielsweise Audio- und Video deutlich einfacher in Webseiten einbinden. Gleichzeitig kann man mit HTML5 auch auf native (im Gerät eingebaute) Funktionen wie Lokalisierung oder Kamera nahtlos zugreifen was ständig neue Möglichkeiten für Online Publikationen schafft.

Die neuen Möglichkeiten kann man am besten an einem konkreten Beispiel testen. Vor kurzem hat die Deutsche Telekom Ihr Kundenmagazin „telekom_life“ erstmals als reines HTML5-Magazin herausgebracht. Unter www.telekom-life-magazin.de kann man dieses innovative eMagazin finden. Das Magazin ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen bubblebridge und dem Münchner Verlag Journal International. bubblebridge war für die gesamte technische Realisierung verantwortlich. In einem unserer nächsten Blogbeiträge werden wir mehr zu den technischen Hintergründen und möglichen Fallstricken berichten.

Autor: Christoph Grass

Google

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