Tag Archives: Social Networking

Bubble Bulletin – die Social Media und Marketing News der Woche! (KW17)

26 Apr

Weekly News Summary

Die Marketing- und Social Media News der Woche im kompakten Format. Diese Woche mit zielgerichteten Anzeigen von Twitter, einer Anleitung zur Optimierung von Webseiten, einem neuen Lizenzmodell bei Stiftung Warentest und den wertvollsten Social-Media Marken 2013. Viel Spaß!

1. Twitter ermöglicht es Anzeigen in Verbindung mit definierten Key-Words zu schalten

Twitter hat mit dem „Key-Word-Targeting“ eine für Werber sehr interessante neue Werbeform eingeführt. Tauchen vorab definierte Schlüsselwörter in einem Tweet eines Nutzers auf (oder er liked einen entsprechenden Beitrag), dann wird dem Nutzer automatisch die Werbeanzeige zugespielt. Das kann die Relevanz der Werbebotschaft deutlich erhöhen. Eine genauere Beschreibung liefert Twitter selbst.

2. Wie optimiere ich meine Inhalte für Suchmaschinen?

In unserem Blogbeitrag beschreibt Paul Treleaven anhand sehr konkreter Beispiele wie man den Inhalt einer Webseite für Suchmaschinen optimiert und dadurch ein besseres Ranking erreicht. Das ist weniger Hexenwerk als das Ergebnis harter Arbeit. Es lohnt sich den Artikel zu lesen – und viel Erfolg beim Ausprobieren!

3. Stiftung Warentest führt Lizenzmodell und Nachtests ein

Prüfsiegel werden sehr gerne und intensiv für Werbezwecke genutzt. Zu den begehrtesten gehört die Stiftung Warentest. Will man ein positives Testurteil zu Werbezwecken nutzen kostet das zukünftig deutlich mehr als in der Vergangenheit. Statt einer einmaligen Bearbeitungsgebühr wird ein Lizenzmodell eingeführt. Dafür gibt es durchaus berechtigte Kritik des Wettbewerbers Ökotest, der eine Gefahr für die Unabhängigkeit und erhöhte gerichtliche Angreifbarkeit sieht. Positiv ist die Einführung von Nachtests, da Hersteller das Prüfsiegel später auch gerne für neue – nicht getestete – Produkte nutzten. Eine Zusammenfassung der Änderungen gibt es bei WuV.

4. Was sind die wertvollsten Social-Media Marken 2013?

Die Hochschule für Wirtschaft in Zürich (HWZ) hat in Zusammenarbeit mit der Markenberatung bv4 wieder ein Ranking der wertvollsten Social Media Marken erstellt. Das Siegertreppchen weist noch keine größeren Überraschungen auf. Es führt Facebook (34 Milliarden) vor Youtube (27 Milliarden) und Twitter (24 Milliarden). Doch gleich dahinter wird es spannend. Es folgen die chinesischen Netzwerke Qzone (16 Milliarden), Tencent Weibo (zehn Milliarden) und Sina Weibo (zehn Milliarden). Die chinesischen Anbieter profitieren stark von der restriktiven Politik der chinesischen Regierung, die ausländische Netzwerke zensiert und damit uninteressant macht. Die chinesischen Konsumenten erreicht man demnach nur über einheimische Plattformen. Die gesamte Studie kann man hier downloaden (Englisch).

5. Regelmäßig informiert werden?

Wenn Ihnen unser Rückblick gefällt können Sie ihn jede Woche bekommen. Abonnieren Sie den Blog über RSS oder erhalten Sie die Artikel direkt in Ihre Email-Inbox (einfach Ihre Email-Adresse in das Abofeld in der rechten Navigationsleiste eingeben – fertig!). Wir freuen uns auch über Likes auf unserer bubblebridge Facebook-Seite.

Viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende!

Autor: Christoph Grass

Google

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Bubble Bulletin – die Social Media und Marketing News der Woche! (KW16)

19 Apr

Weekly News Summary

Die Marketing- und Social Media News der Woche im kompakten Format. Diese Woche mit Englisch von Werbern, Google+ als neuem Liebling der B2B Marketer und warum Facebook weniger gut für B2B geeignet ist, Facebook Chat Heads jetzt auch bei Apple und wie ein Katalogversender vor den Eltern von der Schwangerschaft erfährt… Viel Spaß!

1. Englische Werbeslogans in deutscher Werbung – Simply doof?

Die Kölner Agentur „Endmark“ hat zum wiederholten Male untersucht, wie deutsche Verbraucher englische Werbeslogans verstehen. Im Fokus standen dieses Jahr die Claims von Automobilherstellern. Nicht ganz überraschend kommt bei den Kunden oft nicht die richtige Botschaft an. Stattdessen erzeugen sie nur Verwirrung und Kopfschütteln. Das sollten Markenhersteller in Zukunft lieber vermeiden. Einen amüsanten Artikel dazu liefert ausgerechnet die Bild-Zeitung, einen Auszug aus der Studie finden Sie hier.

2. Google+ der neue Liebling der B2B-Marketer?

Nach einer gerade von B2B Marketing veröffentlichten Studie glauben viele B2B Marketer, dass Google+ bis 2014 stark an Bedeutung gewinnen wird. Die befragten Experten erwarten einen Anstieg der Relevanz von derzeit 9% auf 29%. Damit läge Google+ nur noch leicht hinter Facebook (31%). Der derzeitigen Nummer 1 (Twitter) wird dagegen ein starker Bedeutungsverlust (-26%) zugunsten von Content-orientierten Plattformen wie Pinterest vorhergesagt. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse auf Deutsch gibt es hier.

3. B2B und Facebook: passt nicht richtig zusammen!

Passend zur gerade erwähnten Studie haben wir diese Woche in unserem Blog die Eignung von Facebook für B2B Marketer untersucht. Das populäre Netzwerk eignet sich hervorragend für B2C Kommunikation – für B2B Marketing ist es leider weniger gut geeignet. Dafür wurde es ursprünglich auch nicht entwickelt. Lesen Sie mehr dazu direkt im Blogbeitrag.

4. Chat Heads jetzt auch auf iOS

Vor kurzem hat Facebook seine neue Android-App „Facebook-Home“ vorgestellt, die ausgewählte Android Smartphones in „Facebook-Phones“ verwandelt. Eine der visuell auffälligsten und durchaus gelungenen Neuheiten sind die sogenannten Chat-Heads. Erhält man eine Nachricht von einem Facebook-Freund so erscheint ein kleines rundes Icon mit dem Facebook-Bild des Freundes auf dem Bildschirm. Tippt man dieses an so erscheint direkt die Nachricht. Eine Übersicht über weitere Änderungen in den iOS Apps finden Sie bei Social Secrets.

5. Big Brother: wir sind schwanger und der Katalogversender weiß es zuerst?

Wir leben in einer Zeit der vollkommenen Vernetzung. Firmen vernetzen und analysieren verschiedensten Datenquellen in Echtzeit. Stichworte wie Big Data und predictive CRM sind in aller Munde. Aber kann ein Katalogversender von einer Schwangerschaft erfahren, die man noch gar nicht öffentlich gemacht hat? Wenn ja, mit welchen Analysemethoden funktioniert das? Ein von Babykatalogen überraschtes amerikanisches Paar hat nachgeforscht. Das interessante Ergebnis lesen Sie bei „The Atlantic“.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende!

Autor: Christoph Grass

Google

Bubble Bulletin – die Social Media und Marketing News der Woche! (KW14)

5 Apr

Weekly News Summary

Die Marketing- und Social Media News der Woche im kompakten Format. Diese Woche mit Lachgarantie, Facebook als Pirat, Thighvertising und weiteren interessanten Artikeln zu Twitter und SEO. Viel Spaß!

1. Lachgarantie – Werbung falsch platziert

Auch eigentlich gut gemeinte und gemachte Anzeigen können in die Hose gehen wenn Sie falsch platziert werden. Diese äußerst amüsante Zusammenstellung erinnert uns eindrücklich daran, wie witzig auch das Werbeumfeld für die Werbewirkung ist. Hier geht es zur Bildergalerie von BusinessInsider.

2. Facebook geht unter die Piraten und wird trotzdem erwachsener

Facebook hat diese Woche nicht wie von einigen erwartet das Facebook-Phone vorgestellt. Stattdessen kapert Facebook in Piratenmanier Android-Smartphones. Die neu vorgestellte Android Launcher-App „Facebook Home“ stülpt sich quasi wie eine zweite Haut über das Android Betriebssystem und verleiht dem Telefon so ein Facebook Look & Feel. Statt der gewohnten Apps findet man auf dem Home- und Sperrbildschirm seinen Facebook News-Stream. Auch der Facebook-Messenger ist tiefer im Betriebssystem verankert. Schreibt einer der Facebook-Freunde eine Nachricht oder SMS erscheint diese zusammen mit dem Coverphoto des Freundes („Chat-Head“) sofort auf dem Bildschirm – egal in welcher App man gerade ist. Hat Facebook damit einen neuen Trend losgetreten? Vielleicht gibt es ja bald auch das Milka-Phone in dezentem Lila mit Kuh-Chat…

Im Moment müssen wir uns mit der Facebook-App begnügen. Die gibt es ab dem 12. April im Google Play Store. Vorerst allerdings nur für ausgewählte Geräte.

Interessante Statistiken zu Sozialen Netzwerken findet man bei Socialbakers. Aus den aktuellen Facebook-Statistiken geht hervor, dass Facebook bei jungen Nutzern (25-34 Jahre) in westlichen Ländern an Attraktivität verliert. Da die Nutzungszahlen bei Facebook im Zeitverlauf relativ stark schwanken muss man das Ganze noch mit etwas Vorsicht betrachten. Die nächsten Quartale werden zeigen, ob das ein nur ein vorübergehender Effekt oder tatsächlich ein Trend ist. Nicht zuletzt deshalb steigt das Durchschnittsalter der Facebook-Nutzer langsam an. Einen ausführlichen Artikel dazu bringt z.B. Spiegel Online.

3. Was haben Twitter, Facebook & Co. mit meinem Such-Ranking zu tun?

Im dritten Teil seiner kleinen Serie beschreibt Paul Trealeaven den Einfluss Sozialer Netzwerke auf Such-Rankings und Ihre Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung Ihres Internetauftrittes. Lesen Sie seinen Blogbeitrag hier in unserem Blog.

4. Thighvertising (Oberschenkelwerbung) – (k)ein neuer Trend aus Japan

Viele, teils verrückte Trends kommen aus Japan. In letzter Zeit gab es immer wieder Bilder von japanischen Mädchen, die Ihre Oberschenkel als Werbefläche vermieteten. In diesem interessanten Artikel von AdAge wird beschrieben wie eine skurrile Idee Einzelner bei uns zu einem generellen japanischen Trend hochstilisiert wird. Als Marketer sollte man genauer hinschauen.

5. Tipps für Twitter Anfänger

Nur für sich selbst zu twittern macht relativ wenig Spaß und erzielt keine Marketingwirkung. Soziale Netzwerke funktionieren wie der Name schon suggeriert nur in der Gruppe. Die größte Herausforderung für einen Twitter Anfänger ist es, ein Netzwerk an Followern aufzubauen und die Konversation in Gang zu bringen. Hier finden Sie eine umfangreiche Zusammenstellung von Twitter-Tipps von Simon Hawtin.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende!

Autor: Christoph Grass

Google

Spammer würden Facebook-Likes kaufen…

10 Jan

Immer wieder hört man von mehr oder weniger dubiosen Angeboten gegen Bezahlung “Fans” für seine Facebook-Unternehmensseite zu erhalten. Wer auf diese Angebote eingeht agiert nicht viel anders als ein Spammer. Er missbraucht einen sehr wertvollen Marketingkanal und bringt ihn dadurch in Misskredit. Ein Spammer eignet sich unter ähnlich dubiosen Umständen die Email-Adressen von Millionen von Menschen an und müllt Ihre Posteingänge mit ungezielten Werbebotschaften zu. Aufgrund der hohen Anzahl der Werbesendungen reicht ihm schon eine Responserate von Prozentbruchteilen, um schöne Gewinne einzustreichen. Nebenbei bringt er auch das gesamte Email-Marketing in Verruf. Erfahrene Marketer arbeiten eher nach dem Motto “weniger ist mehr”. Sorgfältige Zielgruppenanalyse und gezielte Ansprache mit relevanten Botschaften führen hier zum Erfolg – ohne die schädlichen Nebenwirkungen.

Mit gekauften “Fans” auf Facebook verhält es sich ähnlich. Mal abgesehen davon, dass man nicht weiß, ob die Follower wirklich existieren, würde ich bezweifeln, dass es sich um wirkliche Fans meiner Marke handelt. Für einen Spammer ist das kein Problem. Je mehr Fans er hat, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er mit seinen Botschaften auf Facebook auch einen erwischt, den es interessiert. Alle anderen sind genervt. 100 wirkliche “Fans” können deutlich wertvoller als 100.000 gekaufte sein. Wirkliche Fans einer Marke schafft man nicht (nur) mit einem Unternehmensauftritt bei Facebook. Nur wer gute Produkte und Dienstleistungen in der realen Welt liefert wird auch echte Fans bei Facebook & C0. gewinnen. Also erst Hausaufgaben machen, dann klappt es auch in der virtuellen Welt…

Autor: Christoph Grass

Google

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