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Bubble Bulletin – die Social Media und Marketing News der Woche! (KW15)

12 Apr

Weekly News Summary

Die Marketing- und Social Media News der Woche im kompakten Format. Diese Woche geht es um den schwächelnden PC-Markt, Werbung auf Instagram, die harte Realität der Zeitungsbranche, die Relevanz von B2B-Marken, den Einfluss von Online-Shops auf den stationären Handel und den Aufbau starker Marken. Viel Spaß!

1. Der Siegeszug der Tablets geht weiter – die PC und Laptopverkäufe brechen im Q1 drastisch ein

Das Marktforschungsinstitut IDC vermeldet im PC Tracker für das Q1/2013 den größten Einbruch der weltweiten PC und Laptopverkäufe der jemals registriert wurde. Laut IDC wurden 76,3 Millionen Einheiten weltweit verkauft, ein Rückgang von 13,9% im Vergleich zum Vorjahrsquartal. Analysten sehen mehrere Gründe für diese Entwicklung. Zum einen setzt sich der Trend fort, den PC durch Tablets oder Smartphones zu ersetzen. Auf der anderen Seite scheint das neue Windows 8 nicht wie gewünscht einzuschlagen. Die neue Nutzeroberfläche (Kacheln) stößt nicht bei allen Nutzern auf Gegenliebe und außerdem führt der verstärkte Einsatz von Touchscreens zu einer Verteuerung der Geräte.

2. Instagram: wie werbe ich auf einer Plattform, die keine Werbemöglichkeiten anbietet?

Instagram ist mit derzeit ca. 90 Millionen aktiven Nutzern pro Monat eines der populärsten Sozialen Netzwerke. Nicht zuletzt deshalb hat es Facebook letztes Jahr für ca. 1 Milliarde Dollar übernommen. Die enormen Nutzerzahlen machen das Netzwerk natürlich für alle B2C Marketer interessant. Allerdings gibt es bis heute keine Möglichkeit Anzeigen oder ähnliches zu schalten. Nutzer können lediglich Fotos mit Gleichgesinnten teilen, diese bewerten und kommentieren. Wie man Instagram trotzdem für Marketingaktionen nutzen kann zeigen einige große Marken. Sie nutzen Beeinflusser (Nutzer mit einer besonders hohen Anzahl Follower), die sie für gesponserte Aktionen engagieren. Mehr Details liefert ein interessanter Beitrag von Marion aan ‘t Goor.

Und hier noch ein kleiner Schmunzler für Zwischendurch: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Instagram und Vine (Videodienst von Twitter)? Die Antwort gibt es hier.

3. Die harte Realität der Zeitungsbranche – Vergleich Anzeigenerlöse Google vs. US Newspaper Industry

Der Vergleich der Entwicklung der Anzeigenerlöse der amerikanischen Zeitungen im Vergleich zu den Anzeigenerlösen von Google zeigt die harte Realität der Zeitungsbranche. Die Anzeigenerlöse amerikanischer Zeitungen liegen inzwischen wieder auf dem Niveau von 1953. In nur 4 Jahren sind die Umsätze um 50% gefallen. Weltweit verdient Google doppelt so viel mit Werbung wie die gesamte amerikanische Zeitungsbranche. Vergleicht man allein den amerikanischen Markt (Schätzwerte) kommt Google nicht ganz auf das Werbevolumen der amerikanischen Zeitungen. Allerdings zeigt der Trend bei Google stark aufwärts und bei den Zeitungsverlagen weiter abwärts. Einen interessanten Beitrag von Mathew Ingram zu diesem Thema gibt es hier.  

4. Auch Einkäufer kaufen lieber starke Marken (B2B)

Die Unternehmensberatung McKinsey hat in einer aktuellen Befragung herausgefunden, dass für Einkäufer deutscher Großunternehmen die Markenstärke und Qualität der Kommunikation zusammengenommen genau so wichtig sind wie der Produktpreis. Damit spielt das Marketing und die Marke eine deutlich wichtigere Rolle im B2B-Bereich als oft angenommen. Da dieser Bereich in vielen B2B-Unternehmen noch stark vernachlässigt wird steckt hier enormes Differenzierungspotential sowie die Chance auf Premium-Preise für starke Marken.

Mehr dazu in der Pressemitteilung von McKinsey.

5. Im Web schauen – im Geschäft kaufen

Eine neue Studie des ECC Köln zeigt wie stark die Wechselwirkungen zwischen Online Shops und stationärem Handel inzwischen sind. Immer mehr Konsumenten informieren sich vorab im Webshop oder bei Suchmaschinen bevor sie im Ladengeschäft einkaufen (2011: 23% / 2013: ca. 33%). Damit kommt Online-Shops auch für den stationären Handel eine immer wichtigere Rolle zu. Sie sind das virtuelle Schaufenster und Einkaufsberater in einem. Hier geht es zur Cross-Channel-Studie des ECC Köln.

6. In sieben Schritten zu einer starken Marke

Bei uns im Blog beschreibt Paul Trealeaven in 7 Schritten den Weg zu einer starken Marke. Eine Marke ist etwas sehr persönliches und einzigartiges – fast wie ein Baby. Sie braucht viel Liebe und Leidenschaft um groß und stark zu werden. Mehr dazu hier.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende!

Autor: Christoph Grass

Google

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Bubble Bulletin – die Social Media und Marketing News der Woche! (KW12)

22 Mar

Weekly News Summary

Die Marketingwelt dreht sich so schnell – wer kann da noch auf dem Laufenden bleiben? Wir bringen Ihnen jeden Freitag eine kompakte Zusammenfassung der aus unserer Sicht interessantesten Neuigkeiten der Woche aus der Welt der Social Media und Marketingstrategie.

1. WhatsApp wird auch für iPhone kostenpflichtig 

Der beliebte Messaging-Dienst WhatsApp (Kurznachrichten/Bilder/Videos) wird jetzt auch für Nutzer von Apple Geräten kostenpflichtig. WhatsApp wird – wie bei anderen Plattformen wie Android bereits üblich – eine Jahresgebühr einführen. Der genaue Betrag wurde noch nicht kommuniziert – er wird aber wohl unter einem Euro pro Jahr liegen. Damit bleibt WhatsApp eine sehr kostengünstige Alternative zu SMS/MMS.

2. Facebook ändert den Newsfeed und überarbeitet die Mobile App

Facebook hat diese Woche gleich mehrere Neuerungen lanciert. Die wohl auffälligste ist die komplette Überarbeitung der Startseite und des Newsfeeds. Die Startseite wirkt aufgeräumter und soll benutzerfreundlicher sein. Selber testen können wir das aber erst in den kommenden Wochen, wenn das Design schrittweise an alle Nutzer ausgerollt wird. Einen ersten Eindruck bekommen Sie jetzt schon hier. Auffallend ist die stärkere Betonung visueller Elemente (größere Darstellung von Bildern und Videos) und eine Vereinheitlichung des Looks auf allen Geräten (Computer und Mobil). Zukünftig soll man auch auswählen können, was man in seinem Newsfeed sehen will. Wir sind gespannt. Außerdem gab es ein kleineres Update für die Mobile App (iOS). Interessanteste Neuerungen sind die Möglichkeit sein Profilbild jetzt auch vom Mobilgerät aus verändern zu können sowie Vereinfachungen beim Erstellen von Gruppennachrichten. Diese können jetzt (ähnlich wie bei der Browserversion) mit wenigen Klicks erstellt und versendet werden.

3. Google startet Notizendienst Google Keep und stoppt den beliebten Google Reader

Google hat sich diese Woche nicht gerade beliebt gemacht. Im Rahmen des fast schon traditionellen Frühjahrsputzes hat Google sein Portfolio unter die Lupe genommen und wird aus seiner Sicht uninteressante Produkte zum 1. Juli einstellen. Dabei hat es auch den durchaus beliebten Google RSS Reader erwischt. Dieser ermöglichte es neuen Inhalten auf Webseiten zu folgen, ohne diese jedes Mal neu besuchen zu müssen. Die News werden wie in einem Nachrichtenticker angezeigt. Diese Entscheidung hat für viel Unmut und Protest im Netz gesorgt  und zeigt die Problematik und Risiken von kostenlosen Angeboten deutlich auf. Der Wettbewerber Feedly freut sich über eine halbe Million neuer Kunden und muss Serverkapazitäten aufstocken.

Die schlechten Nachrichten haben einem neuen Dienst von Google – dem Online Notizbuch Google Keep – einen schlechten Start beschert. Der minimalistisch gestaltete Dienst macht im Moment primär Notizzetteln Konkurrenz. Im Vergleich zu etablierten Lösungen wie z.B. Evernote fehlen (noch) viele grundlegende Funktionen (z.B. Verschlagwortung, Offline-Funktionen, keine Möglichkeit zur Zusammenarbeit mehrerer Nutzer). Derzeit lassen sich über die App für Android und die Browserversion nur Text- und Sprachnotizen speichern, Listen anlegen und Fotos hochladen. Das ist noch zu wenig.

4. Happy Birthday Twitter! – der Kurznachrichtendienst wird 7 Jahre alt
Gestern vor 7 Jahren startete Twitter mit einem Tweet des Mitbegründers Jack Dorsey. Heute versuchen 200 Millionen aktive User Ihre wichtigen, witzigen und sonstigen Nachrichten in 140 Zeichen zu pressen. Davon verschicken wir täglich 400 Millionen in die ganze Welt. Twitter fasst die Geschehnisse in einem kurzen Geburtstagsvideo zusammen. Seit kurzem hat Twitter auch Videodienst namens Vine – nachzulesen auch in unserem Blogbeitrag.

5. Bubble News – neues Mitglied im Blog-Team
Wir freuen uns ein neues Mitglied in unserem Blog-Team begrüßen zu dürfen. Paul Treleaven, ein erfahrener Creative Director und Copywriter aus Australien schreibt für uns über interessante Marketingthemen nicht nur aus Down Under. Sein erster englischsprachiger Beitrag ist ein zweiteiliger Artikel zum Thema SEO. Teil 1 “Wozu brauche ich SEO” lesen Sie hier. Nächsten Dienstag folgt Teil 2 “Wie funktioniert SEO”.

Wie wünschen viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende!

Autor: Christoph Grass

Google

Vine: say it in 6 seconds!

29 Jan

End of last week a new video service called “Vine” was launched, adding a new player to the already quite crowded world of social networks. In a few days this new service has created quite a hype. It was selected “Editors Choice” by the iTunes App Store and has reached the Top 10 of the download charts. The main reason for this success is the fact that Vine is a new service from Twitter which has been heavily promoted to the Twitter user base (approx. 500 million).

So what is Vine all about?

Essentially Vine is an app (so far only available for iOS) that allows you to record 6-second videos with your iPhone, iPod or iPad and then share them through Twitter or Facebook. A bit like Instagram but for videos.

Screenshot of the new video service Vine

Screenshot of the new video service Vine

Is Vine an interesting marketing tool?

First of all I’m curious to see how popular Vine will be after the initial hype. Will consumers adopt the new video format like they adopted the 140 character messages? I’m not a prophet but looking at the tremendous success of photo-sharing apps like Instagram and Streamzoo a video sharing app seems like a logical next step. In addition Vine can built on Twitter’s huge user base. What I’m not so sure about is the 6-second format. Will 6-second clips become the new standard for short video messages? I haven’t understood their underlying business model yet – but I assume Vine will rely on business customers to make money.

Generally speaking video clips are a well established and highly successful tool for marketing – they are heavily used from traditional TV spots to online video ads and YouTube channels. And reaching a well targeted audience in a social network with video messages is an interesting thing. In addition if you do well your spot might go viral. But how much can you say in 6 seconds? A classical elevator pitch takes 30 seconds to 2 minutes, a traditional TV spots starts with at least 15 seconds. I’m a bit skeptical but also curious how creatives worldwide will respond to this challenge. What can you do with this new format and how can you manage to bring your message home in such a short timeframe? I think we will see a number of test spots in the coming days and weeks. And then we will still have to measure how consumers will respond to these short clips.

Conclusion:

At the moment Vine is still in an experimental phase – users, agencies and brands are still discovering this service and play around with it. Examples I have seen – even credentials from big agencies – still look a bit disappointing. I’m sure this will change over time and it is too early to determine how successful Vine will be.

Unless you manage a very innovative brand and look for a chance to position yourself as a trend setter I would recommend you to wait a while before you invest in a Vine-campaign. Prerequisite in any case is a solid Follower-base on Twitter or Facebook to actually reach someone and have the chance to go viral. So do your homework first and then tell your story. But remember: say it in 6 seconds!

 

Author: Christoph Grass

Google

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