Tag Archives: Werbung

Rückblick – unsere populärsten Artikel des Jahres

8 Jan

Bevor wir uns den spannenden Marketingthemen des Jahres 2014 widmen, wollen wir noch einmal kurz auf unsere „Highlights“ des letzten Jahres zurückblicken. Welche Themen haben Sie am meisten interessiert?  Falls Sie einen Beitrag verpasst haben finden Sie hier noch einmal Ihre Top 5:

Marketingrückblick

Unsere Topbeiträge des Jahres 2013:

  1. Slow Marketing – gut Marketing will Weile haben?
    Warum es sich auch im Marketing lohnt, sich etwas Zeit zu nehmen.
  2. Wie viel Marketing kann Ihre Personalabteilung?
    Marketingkenntnisse werden auch im Personalbereich immer wichtiger. Sind Sie vorbereitet?
  3. Facebook – not made for B2B
    Die Grenzen von Facebook im B2B Marketing.
  4. Heute schon jemanden begeistert?
    Kundenzufriedenheit ist die Pflicht, Kunden begeistern die Kür.
  5. SEO – what you need to know (Part 1 of 3)
    Eine einfache Einführung in die Suchmaschinenoptimierung.

Wir bedanken uns sehr herzlich für alle Kommentare und wünschen einen guten Start ins Jahr 2014. Weiterhin viel Spaß beim Lesen!

Autor: Christoph Grass

Google

Advertisements

Size does not matter when it comes to great ads

14 May

Good advertising does not necessarily need big budgets. A good value proposition with a clear message paired with creativity can create great ads at an affordable price. When I’m visiting a city I like to have a close look at local advertising – especially of small businesses. These ads are often influenced by the environment they have been created in. You can feel the spirit of the city, the people, the landscape or local habits and humour.

These ads help you feel the “vibes” of the city. So I’m always happy to spot some good authentic local ads. Today I’m presenting a little piece of creativity and humour that promotes a small local business from Berlin: Tom’s Fritten. Tom’s Fritten is a small take-away restaurant in Berlin Mitte that specializes in homemade french fries.  They are proud of and famous for their fries.

This value proposition has been perfectly visualized in their ad (agency: unknown):

Toms Fritten AdReads: other french fries I put somewhere else…

Author: Christoph Grass

Google

Bubble Bulletin – die Social Media und Marketing News der Woche! (KW15)

12 Apr

Weekly News Summary

Die Marketing- und Social Media News der Woche im kompakten Format. Diese Woche geht es um den schwächelnden PC-Markt, Werbung auf Instagram, die harte Realität der Zeitungsbranche, die Relevanz von B2B-Marken, den Einfluss von Online-Shops auf den stationären Handel und den Aufbau starker Marken. Viel Spaß!

1. Der Siegeszug der Tablets geht weiter – die PC und Laptopverkäufe brechen im Q1 drastisch ein

Das Marktforschungsinstitut IDC vermeldet im PC Tracker für das Q1/2013 den größten Einbruch der weltweiten PC und Laptopverkäufe der jemals registriert wurde. Laut IDC wurden 76,3 Millionen Einheiten weltweit verkauft, ein Rückgang von 13,9% im Vergleich zum Vorjahrsquartal. Analysten sehen mehrere Gründe für diese Entwicklung. Zum einen setzt sich der Trend fort, den PC durch Tablets oder Smartphones zu ersetzen. Auf der anderen Seite scheint das neue Windows 8 nicht wie gewünscht einzuschlagen. Die neue Nutzeroberfläche (Kacheln) stößt nicht bei allen Nutzern auf Gegenliebe und außerdem führt der verstärkte Einsatz von Touchscreens zu einer Verteuerung der Geräte.

2. Instagram: wie werbe ich auf einer Plattform, die keine Werbemöglichkeiten anbietet?

Instagram ist mit derzeit ca. 90 Millionen aktiven Nutzern pro Monat eines der populärsten Sozialen Netzwerke. Nicht zuletzt deshalb hat es Facebook letztes Jahr für ca. 1 Milliarde Dollar übernommen. Die enormen Nutzerzahlen machen das Netzwerk natürlich für alle B2C Marketer interessant. Allerdings gibt es bis heute keine Möglichkeit Anzeigen oder ähnliches zu schalten. Nutzer können lediglich Fotos mit Gleichgesinnten teilen, diese bewerten und kommentieren. Wie man Instagram trotzdem für Marketingaktionen nutzen kann zeigen einige große Marken. Sie nutzen Beeinflusser (Nutzer mit einer besonders hohen Anzahl Follower), die sie für gesponserte Aktionen engagieren. Mehr Details liefert ein interessanter Beitrag von Marion aan ‘t Goor.

Und hier noch ein kleiner Schmunzler für Zwischendurch: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Instagram und Vine (Videodienst von Twitter)? Die Antwort gibt es hier.

3. Die harte Realität der Zeitungsbranche – Vergleich Anzeigenerlöse Google vs. US Newspaper Industry

Der Vergleich der Entwicklung der Anzeigenerlöse der amerikanischen Zeitungen im Vergleich zu den Anzeigenerlösen von Google zeigt die harte Realität der Zeitungsbranche. Die Anzeigenerlöse amerikanischer Zeitungen liegen inzwischen wieder auf dem Niveau von 1953. In nur 4 Jahren sind die Umsätze um 50% gefallen. Weltweit verdient Google doppelt so viel mit Werbung wie die gesamte amerikanische Zeitungsbranche. Vergleicht man allein den amerikanischen Markt (Schätzwerte) kommt Google nicht ganz auf das Werbevolumen der amerikanischen Zeitungen. Allerdings zeigt der Trend bei Google stark aufwärts und bei den Zeitungsverlagen weiter abwärts. Einen interessanten Beitrag von Mathew Ingram zu diesem Thema gibt es hier.  

4. Auch Einkäufer kaufen lieber starke Marken (B2B)

Die Unternehmensberatung McKinsey hat in einer aktuellen Befragung herausgefunden, dass für Einkäufer deutscher Großunternehmen die Markenstärke und Qualität der Kommunikation zusammengenommen genau so wichtig sind wie der Produktpreis. Damit spielt das Marketing und die Marke eine deutlich wichtigere Rolle im B2B-Bereich als oft angenommen. Da dieser Bereich in vielen B2B-Unternehmen noch stark vernachlässigt wird steckt hier enormes Differenzierungspotential sowie die Chance auf Premium-Preise für starke Marken.

Mehr dazu in der Pressemitteilung von McKinsey.

5. Im Web schauen – im Geschäft kaufen

Eine neue Studie des ECC Köln zeigt wie stark die Wechselwirkungen zwischen Online Shops und stationärem Handel inzwischen sind. Immer mehr Konsumenten informieren sich vorab im Webshop oder bei Suchmaschinen bevor sie im Ladengeschäft einkaufen (2011: 23% / 2013: ca. 33%). Damit kommt Online-Shops auch für den stationären Handel eine immer wichtigere Rolle zu. Sie sind das virtuelle Schaufenster und Einkaufsberater in einem. Hier geht es zur Cross-Channel-Studie des ECC Köln.

6. In sieben Schritten zu einer starken Marke

Bei uns im Blog beschreibt Paul Trealeaven in 7 Schritten den Weg zu einer starken Marke. Eine Marke ist etwas sehr persönliches und einzigartiges – fast wie ein Baby. Sie braucht viel Liebe und Leidenschaft um groß und stark zu werden. Mehr dazu hier.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende!

Autor: Christoph Grass

Google

Leicht daneben – unsere aktuelle Top 5 der schrägsten Werbetexte

21 Jan

2012-01-24_1327428814

In unregelmäßigen Abständen veröffentlichen wir hier “Perlen” der deutschen Werbung. Mal sinnentleert, mal nervig und immer leicht daneben.

Unsere Top 5 im Januar:

1. Wie war eigentlich Eurer Pauschalurlaub? (TUI)
Der sprachlich etwas missglückte Versuch das angestaubte Image von Pauschalurlauben zu verjüngen. Vielleicht aber auch der neue Trendspruch hipper junger Paare….

2. Jetzt in in jedem 7. Mädchenei! (Kinder-Überraschung)
Was soll Mann dazu noch sagen?

3. “…9 von 10 Frauen und Nazan Eckes” (Pantene Pro V)
Weltsensation! Pantene hat ein neues Geschlecht entdeckt. Neben Frauen und Männern gibt es jetzt noch Nazan Eckes.

4. “Astronauten gewinnen immer” (Axe)
Aha.

5. Der wildeste Ombre-Look zum Selbermachen! (L’Oréal)
Grrrrr – Frauen mit aufgehellten Haarspitzen sind so was von wild. Kommt noch besser mit dem enthusiastischen Sprecher.

Was sind Eure Favoriten?

Spammer würden Facebook-Likes kaufen…

10 Jan

Immer wieder hört man von mehr oder weniger dubiosen Angeboten gegen Bezahlung “Fans” für seine Facebook-Unternehmensseite zu erhalten. Wer auf diese Angebote eingeht agiert nicht viel anders als ein Spammer. Er missbraucht einen sehr wertvollen Marketingkanal und bringt ihn dadurch in Misskredit. Ein Spammer eignet sich unter ähnlich dubiosen Umständen die Email-Adressen von Millionen von Menschen an und müllt Ihre Posteingänge mit ungezielten Werbebotschaften zu. Aufgrund der hohen Anzahl der Werbesendungen reicht ihm schon eine Responserate von Prozentbruchteilen, um schöne Gewinne einzustreichen. Nebenbei bringt er auch das gesamte Email-Marketing in Verruf. Erfahrene Marketer arbeiten eher nach dem Motto “weniger ist mehr”. Sorgfältige Zielgruppenanalyse und gezielte Ansprache mit relevanten Botschaften führen hier zum Erfolg – ohne die schädlichen Nebenwirkungen.

Mit gekauften “Fans” auf Facebook verhält es sich ähnlich. Mal abgesehen davon, dass man nicht weiß, ob die Follower wirklich existieren, würde ich bezweifeln, dass es sich um wirkliche Fans meiner Marke handelt. Für einen Spammer ist das kein Problem. Je mehr Fans er hat, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er mit seinen Botschaften auf Facebook auch einen erwischt, den es interessiert. Alle anderen sind genervt. 100 wirkliche “Fans” können deutlich wertvoller als 100.000 gekaufte sein. Wirkliche Fans einer Marke schafft man nicht (nur) mit einem Unternehmensauftritt bei Facebook. Nur wer gute Produkte und Dienstleistungen in der realen Welt liefert wird auch echte Fans bei Facebook & C0. gewinnen. Also erst Hausaufgaben machen, dann klappt es auch in der virtuellen Welt…

Autor: Christoph Grass

Google

Kinowerbung – statt Filmrollen regieren heute Bits & Bytes

14 Nov

Die fortschreitende Digitalisierung unserer Lebens- und Arbeitswelt ist inzwischen auch im Kino angekommen. Immer mehr Kinos werden auf digitale Ton- und Projektionstechnik umgerüstet. Ende 2011 war bereits jeder zweite Kinosaal in Deutschland mit der neuen Technik ausgerüstet – bis Ende 2013 sollen es bereits 78% der Kinosäle sein (lt. Studie der FFA zur Struktur der Kinosäle in Deutschland).

Das hat – neben dem offensichtlichen Qualitätsgewinn – noch weitreichendere Folgen für die Branche. War früher bei einem Kinostart die Anzahl der produzierten Kopien noch ein entscheidender Kostenfaktor so sind die Kosten heute fast vernachlässigbar. Statt Filmrollen quer durch die Republik zu verschicken können sich Kinos heute die gewünschten Filme downloaden. Abgerechnet wird dann nach verkauften Kinotickets. So können Filme heute in deutlich mehr (und auch kleineren) Kinos gleichzeitig starten – sie können aber auch sehr schnell wieder aus dem Programm genommen werden.

Weit weniger Beachtung finden meist die Auswirkungen auf die Kinowerbung – doch die sind ebenfalls dramatisch. Die fortschreitende Digitalisierung der Kinos macht Kinowerbung deutlich flexibler und auch kostengünstiger. Wo früher noch der Kinospots auf Filmrolle in die einzelnen Kinos geschickt und dort fürs Vorprogramm zusammengefügt werden mussten, werden die Werbefilme heute vom Server des Vermarkters passend zu jedem Film digital zugespielt. Das senkt einerseits massiv die Produktionskosten und ermöglicht auf der anderen Seite nie gekannte Flexibilität und Targetingmöglichkeiten.

Die neue Technik vereinfacht beispielsweise regionale Kampagnen. Es ist heute einfach möglich seinen Werbespot nur in Kinos einer bestimmten Stadt oder Region zu zeigen  (besonders interessant für regional aktive Unternehmen). Will man vom Image eines bestimmten Films profitieren kann man seinen Spot auch nur vor diesem bestimmten Film zeigen lassen (z.B. James Bond) – egal in welchem Kino er läuft. Auch einzelne Zielgruppencluster (z.B. Frauen, Männer, Familien, Jugendliche etc.) sind buchbar. Der Werbespot wird dann nur vor Filmen gezeigt, die besonders die gewünschte Zielgruppe interessiert.

Auch die Buchungsdauer konnte durch die digitale Technik inzwischen flexibilisiert werden. Zwar ist die Wochenbelegung (Donnerstag bis Mittwoch) immer noch der Standard, aber bei besonderen Anlässen (z.B. Valentinstag) kann die Werbeschaltung mit Eintreffen des Events beendet werden. Man muss seinen dann irrelevant gewordenen Valentinstagspot dann nicht noch mehrere Tage weiterlaufen lassen. Die Abrechnung erfolgt bei Kinowerbung inzwischen nach der tatsächlichen Anzahl der Kinobesucher – man zahlt also nur für die wirklich erzielte Reichweite.

Auch in der Vergangenheit war das Kino schon ein interessantes Werbemedium. Das Vorprogramm wird – wie der Name schon suggeriert – nicht als störende Werbeunterbrechung sondern eher als Teil des Entertainments wahrgenommen. Darauf sollte selbstverständlich auch bei der Gestaltung der Werbefilme geachtet werden. Anders als in anderen Werbemedien erreicht man aber eine deutlich höhere Aufmerksamkeit. Im Kino kann die Anzeige ja kaum übersehen oder überblättert werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Werbemedium Kino durch die Digitalisierung noch einmal aufgewertet und für Marketingverantwortliche deutlich interessanter wurde. Dadurch entdecken viele Firmen, für die Kinowerbung bisher kein Thema war, dieses vielfältige Medium neu.

In einem unserer nächsten Beiträge werden wir eine regionale Kinokampagne vorstellen, die wir für einen unserer mittelständischen Kunden realisieren durften.

 

Autor: Christoph Grass

Google

Das kann sich nicht jede Marke leisten… aber hier passt es :-)

6 Sep

Imagepflege einmal anders. Mit der richtigen Prise Humor und einem sehr gelungenen Motiv ist hohe Aufmerksamkeit und Schmunzelfaktor sicher. Bei anderen Marken kann das schnell in die Hose gehen aber hier passt es…Prost! Anzeigenmotiv für Astra

Die Kampagne stammt von der Hamburger Agentur Phillip und Keuntje. Well done!

Image

Wo laue Werbelüftchen wehen…

16 Aug

20120816-154333.jpg

In Salzburg kann man derzeit diese gelungene Plakataktion mit dem gewissen Etwas bewundern. Passend zur Festspielzeit wird das “kleine Schwarze” mit einer Kombination aus Plakat und angehefteten Röckchen beworben. Sorgt für Aufmerksamkeit und Lächeln!

%d bloggers like this: